Reiseberichte 2016

Im Jahr 2016 waren Gärtnerinnen und Gärtner auf neun sehr verschiedenen Reisen unterwegs. Aus allen Berichten können wir erkenne, dass sich die Förderung all dieser Reisen gelohnt hat!

Tübingen - Brasilien

Markus Rauscher ist Gärtner im Tropicarium im Botanischen Garten Tübingen – er hatte die Möglichkeit an einer botanischen Exkursion seiner Uni nach Brasilien teilzunehmen. Da er so seine gärtnerisch betreuten Pflanzen besser kennenlernen konnte, ermöglichte die Stiftung die Reise.

Er berichtet: …“Häufig konnte man beobachten, dass die Acuri-Palme von Würgefeigen (Ficus spec.) attackiert werden. Jedes Stadium dieses Vorgangs war zu sehen. Vom Keimen der Feige in den Einbuchtungen der abgefallenen Blätter am Stamm bis hin zu zum abgestorbenen Exemplar.

Besonders schön war, beim Durchstreifen eines Wäldchens in gebückter Haltung, stand ich nach dem Aufrichten vor einem Fruchtstand einer Vanille. Diese kletterte an einer Acuripalme empor.

Typisch für die Wäldchen war dass sie umsäumt waren von bodenlebenden Bromelien und von Sträuchern aus der Familie der Annonaceae.

“… Die Pflanzenvielfalt ist enorm. Auf den Wanderungen sahen wir erstmals Tillandsien. Viele Orchideen, bodenbewohnend und aufsitzend, Baumfarne, Trichterbromelien ebenfalls am Boden und aufsitzend, Palmen, Farne, Araucarien, Eriocaulaceae, Piperaceae, Araceae.“

„…Auch hier konnte ich meine eigenen Wege gehen. Und auch hier habe ich für einen etwa 200 Meter langen Weg circa 2,5 Stunden benötigt. Zuerst wurde der Bodenbewuchs abgesucht, dann wandert der Blick immer weiter nach oben. Es war ein wahres Glücksgefühl so viel Schönheit an Pflanzen zu sehen und selbst zu entdecken. So habe ich dann auch eine Orchidee, Catasetum hookeri, entdeckt.“

Leipzig - Edinburgh

Jeanette Zimmermann hat ihre Ausbildung zur Gärtnerin im Botanischen Garten Leipzig abgeschlossen und war danach für vier Monate im Royal Botanical Garden Edinburgh.

Aus ihrem Bericht:

Da ich mich nicht auf eine bestimmte Pflanzengruppe spezialisiert habe, bat ich die Teammitglieder des RBGE mir Einblick in alle Bereiche zu ermöglichen

An meinem ersten Tag im Outdoor Team ging es dann auch gleich an die Arbeit. Im Chinesischen Garten/ Chinese Hillside ging es dann los, hier wird eine große Fläche gerodet die überwuchert war mit Holboellia grandiflora. Dort sollen später Rhododendren gepflanzt werden. Es war wirklich anstrengend die Kletterpflanze, die ihren Namen alle Ehre machten, wo sie nur konnten sich fest hielte, zu entfernen. Aber gegen Maschinen-Technik hat dann auch die stärkste Holboellia keine Chance. Doch nicht nur die Holboellia grandiflora musste weichen, sondern auch einige Betula und Rosenarten und Prunus lusitanica subsp. azorica mussten entfernt werden, um Platz für Neues zu schaffen.

 Der RBGE hat 28 ha und ich bin jedes Mal überrascht wie gepflegt die Anlagen sind! Kaum Unkraut, Wege sind sauber und nicht zu vergessen den gut geschnittenen Rasen. Es gibt vier Outdoor staffs einmal The cutting Team (Rasenmäher Team) mit vier Leuten. Dann das Herbaceous Team (Stauden Team / wo ich die meiste Zeit verbrachte) mit Sechs Personen und das Arboretum Team mit acht Teammitgliedern. Und dann noch das Demonstration Garden and Nativ Woodland mit sieben Mittgliedern.

Das sind ca. fünfundzwanzig Mitarbeiter die für die 28 ha große Fläche verantwortlich sind. Da stellt sich mir die Frage wie machen die das? Das Geheimnis ist einfach: Volontärs. Das sind insgesamt ca. 150 freiwillige Mitarbeiter und alle kommen an verschiedenen Tagen und arbeiten in verschiedenen Bereichen.

 Und wie ich so über die Beete blickte kam mir eine Frage auf, wo werden eigentlich die Jungpflanzen herangezogen? Also erkundigte ich mich bei John Done. Dieser erzählte mir, daß sich die Anzuchten für das Freiland auf der gegenüberliegenden Straße befinden und schon saßen wir im John Deer Trailer und tuckerten zur Nursery. Es ist eine riesige Anlage.

Im RBGE gedeihen eine Menge Gunnera manicata, diese Pflanzen sind unheimlich groß und beeindruckend. Als ich die Pflanze sah, kam mir die Überlegung; Winterschutz?! Winterschutz im Allgemeinen gibt es hier nicht. Was den Winter nicht überlebt, wird im Frühjahr eben ersetzt. Aber für gewöhnlich gibt es hier kaum Frost und Schnee. Dennoch einzig und allein wird die Gunnera manicata etwas geschützt. Während wir im Botanischen Garten Leipzig mit viel Aufwand ein Gitter um die Gunnera bauen und es anschließend mit Eichen und Platanenlaub füllen, damit unser Stolz nicht erfriert, werden hier im RBGE einfach die großen Blätter abgeschnitten und auf die empfindliche Knospe gelegt.

 Ich war auch für eine Woche im Gewächshaus und dort durfte ich an meinem ersten Tag gleich mal 300 Pflanzen von Streptocarpus kentaniensis x rexii topfen und sie rückwärts nach Alphabet zu ordnen. Zum Glück war ich nicht alleine, sondern hatte helfende Hände. In den Gewächshäusern wird von Studenten sehr viel geforscht und dadurch kommen sehr viel Pflanzen von einer Pflanzengruppe zusammen. Die Erdmischung verwunderte mich etwas, sie nannten die Erde “Kompost” nur war da keinerlei Kompost drin. Die Mischung bestand hauptsächlich aus Rindenmulch gemischt mit Perlit und Osmokote (Dünger).

In den Gewächshäusern wird morgens gegossen und vor dem Feierabend wird der Boden abgespritzt, dies wird “Cooldown” genannt und soll in den Gewächshäusern die Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten.

München – Leon

Harald Loose konnte den Austausch zwischen den Botanischen Gärten München und Leon (Nicaragua) weiter fortsetzten. In seinem Bericht kommt er zur folgenden Schußbetrachtung:

„Zum Abschluss möchte ich nur wenige Worte finden, denn Nicaragua ist ein Land, das sehr viele Facetten und Gesichter hat. Ich habe auf dieser Reise das Vergnügen gehabt nicht nur eine Seite des dortigen Lebens kennenzulernen, sondern selbst Teil des Alltags in Nicaragua zu sein. Mich hat vieles fasziniert, erstaunt und in Staunen versetzt. Zudem habe ich für mich selbst festgestellt, dass vieles bei uns zu ernst genommen wird und wir selbst uns stressen, obwohl es nicht notwendig ist. Durch meine Arbeit im JBA, das Miteinander der dortigen Kollegen, das Leben und die Lebensfreude in diesem Land, konnte ich ein liebenswürdiges Land entdecken.

Nicaragua ist im ersten Moment laut, riecht anders und ist feuchtwarm. Das alles ist nicht unangenehm, sondern lädt zu einem Abenteuer ein.

Da das Projekt im JBA noch nicht abgeschlossen ist, Raúl Valle mich auf dem Laufenden hält und ich dadurch von hier aus im Bild bleibe, was dort weiter passiert, würde ich gerne noch einmal dorthin fahren, um daran weiter zu arbeiten und das Projekt mitabzuschließen. Ich hoffe, dass es mir gelingt und ich darin bestärkt werde, weiter zu machen. Nochmals herzlichen Dank an alle, die mich bisher und bis hierher unterstützt haben.

Bonn – Wisley

Anne Schulz aus dem Botanischen Garten Bonn konnte eine Woche lang in Wisley Gardens mitarbeiten. Sie hat in verschiedenen Bereichen Einblicke nehmen können in die spezielle Kulturführung und Pflege von besonderen Pflanzen:

Beim Topfen von Narzissen wird eine spezielle Topfmischung bestehend aus 1,5 Teilen John Innes No.2, 1 Teil kompostierte Rinde, 1,5 Teilen mineralischem Kies und 3g pro Liter Vollnährstoffdünger verwendet. Die Narzissen werden ausgetopft und die lockeren Schalen werden entfernt. Zwiebeln mit einer Faulstelle, die damit Opfer von Schädlingen oder Pilzen werden könnten, werden in Dolomitkalk gewälzt um das Problem zu bekämpfen. Die Zwiebeln kommen wieder in den gleichen Topf zurück. Sie werden etwa zwei Zwiebelstärken dick mit Substrat bedeckt und obenauf kommt eine Schicht Kies.

Überschüssige Zwiebeln werden im Herbst nach dem Mähen der großen Wildwiese auf diese ausgepflanzt. Die frisch getopften Töpfe werden in einem mit Sand befüllten Tisch eingesenkt und kultiviert. Alle Geophyten werden in Wisley auf diese Art kultiviert. 

Die Hepatica Sammlung steht in einem abgeschlossenen Gewächshaus das nicht öffentlich zugänglich ist. Die Pflanzen stehen auf Gittertischen damit die Luft besser zirkulieren kann. Die Hepatica Sammlung ist anfällig für Grauschimmel und andere Pilze. Wir haben die gesamte Sammlung vorsichtig ausgeputzt und gewässert. Um Pilzbefall zu vermeiden werden die Pflanzen erst wenn es wirklich nötig ist gegossen und das Haus wird zusätzlich zur Dach-und Seitenlüftung mit zwei großen Ventilatoren belüftet.

In den Karnivorenbeeten ist Equisetum ein großes Problem. Im Torf fühlt es sich besonders wohl und bildet viele Meter Tiefe Rhizome, die sich zwischen den Pflanzen schlecht bekämpfen kann. Hier wird häufig gejätet um den Bestand möglichst klein zu halten.

Hamburg - Appalachen

Frederic Gilbert und Nils Kleissenberg waren mit Spezialauftrag aus Hamburg in den Appalachen unterwegs:

Unser Hamburger Garten hat eine umfangreiche Sammlung nordamerikanischer Pflanzen, die ständig ausgebaut und erweitert wird. Neben den Prairieflächen und den alpinen Polsterstauden der Rocky Mountains, ist das Hauptaugenmerk die Pflanzenwelt des östlichen Nord-Amerikas, besonders der Appalachen. Dieses bewaldete Mittelgebirge erstreckt sich über eine Länge von über 2400 Kilometer von Kanada bis in die US-Bundesstaaten Alabama und Georgia hinein. Neben dem Vorkommen diverser Ericaceaen-Arten ist dieses Gebiet bekannt für eine Vielzahl von Frühjahrsblühern, wie z.B. Goldsiegel- (Uvularia), Haselwurz- (Asarum) oder Dreiblatt-Arten (Trillium). In Hamburg sind 22 der ca. 45 Trillium-Arten in Kultur und es wird sich bemüht, diese Sammlung weiter auszubauen.

Hauptziel war es, möglichst viel Wissen über die Kultivierung der Gattung Trillium zu bekommen und die dort vorkommenden Arten, so wie viele andere Frühjahrsblüher, an ihren Naturstandorten blühend zu sehen.

Der nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Anzucht- und Gewächshaubereich, ist den Gärtnern, Wissenschaftlern und Studenten vorbehalten. Wir bekamen sofort wichtige Tipps und Kniffe beigebracht, wie sich die Kulturzeiten langsam wachsender Gattungen (wie z.B. Trillium, Asarum, Epigea oder Shortia) stark verkürzen lassen, wie die Samen vorbehandelt werden können und welche Substrate verwendet werden.

In den letzten Tagen, hatten wir dann die Gelegenheit, noch einmal die Anzuchts- und Sammlungsgewächshäuser zu begutachten und uns mit den Kollegen auszutauschen. Des Weiteren durften wir verschiedene Trillium- Arten und Typen, aus dem South Carolina Botanical Garden, mit nach Hamburg nehmen! Das präparieren und verpacken der Rhizome dauerte, auf Grund der Vielzahl der Pflanzen eine ganze Weile, aber der Aufwand hat sich gelohnt! Alle Pflanzen, die wir vom Botanischen Garten Clemson geschenkt bekamen, haben überlebt

Hamburg – Cali

Don Tengeler reiste während seiner Gärtner-Ausbildung im Hamburger Botanischen Garten nach Kolumbien und konnte im Botanischen Garten in Cali Erfahrungen im tropischen Gärtnern vor Ort sammeln.

Er berichtet:

(...)Den Rest des Tages verbringe ich in der Gehölzanzucht des Gartens, zusammen mit Julio - einem der zwei Arbeitskräfte, die sich um die Anlage kümmern.

Die Gehölze werden in Plastiktüten „getopft“, was zeitaufwendiger, dafür aber günstiger ist. Ich bin bereits an mehreren kleinen Gärtnereien vorbeigefahren, welche allesamt dieses Verfahren verwenden. „Sie sollen ausgepflanzt und nicht im Topf gehalten werden“, so Gloria, als ich sie darauf anspreche. Im Verlauf der Woche wird mir noch so einiges klar, was den Garten betrifft. Die Gehölzanzucht beschäftigt sich hauptsächlich mit Ursorten, die in den tropischen Regenwald zurückgepflanzt werden sollen, um der laufenden Zerstörung entgegen zu wirken.

 Seinen Bericht schließt er so:

Ich muss beifügen, dass es mir in beiden Teilen dieses Berichtes nicht möglich ist, alle meine Erlebnisse festzuhalten. Ich habe ganze Abschnitte weggelassen, da es sonst einfach den Rahmen sprengen würde. Was ich hier andeuten möchte, ist das enorme Spektrum an Erlebtem, was ich beobachten, verinnerlichen und mit zurück nehmen durfte. Ein einmalig schönes, sowie bildendes Erlebnis, was mir ohne die Unterstützung des Botanischen Garten Hamburgs und des International Gärtneraustausches nicht möglich gewesen wäre.

Teneriffa Exkursion

Simon Momper ist Gärtner im Botanischen Garten Bonn. Er hatte die Möglichkeit als Teilnehmer einer botanischen Exkursion der Uni Bonn nach Teneriffa zu fahren. Jeden Tag wurde eine Tagestour unternommen und abends nachbestimmt und besprochen, was man am Tag gesehen hatte:

Auszüge aus seinem Bericht:

 Echium wildpretii (Boraginaceae) ist eine weitere charakteristische Pflanze. Sie ist zweijährig, bildet im ersten Jahr eine Blattrosette aus, im zweiten Jahr einen bis zu 3m hohen Blütenstand und stirbt anschließend ab. Wir waren etwas zu früh dran, um diesen in Blüte zu erleben (Blütezeit von Mai bis Juni), haben allerdings viele alte Blütenstände und Blattrosetten im ersten und zweiten Jahr sehen können. Diesen am Naturstandort erleben zu dürfen, war für mich sehr interessant, da ich E. wildpretii jährlich im Botanischen Garten aussähe, pikiere und mehrfach topfe.

 Wanderung von Punta del Hidalgo nach Chinamada: Von der Küste aus ging es bergauf, wo die Landschaft durch Sukkulente wie Euphorbia oder Aeonium und vereinzelte Elemente des thermophilen Buschwaldes geprägt ist. Es kommt hier sehr viel Opuntia ficus- indica als Neophyt vor. Auf Felsen wachsend entdeckten wir das Gras Cyperus rubicundus (Cyperaceae). Höhepunkt des Tages war Echium simplex (Boraginaceae), eine zweijährige Art, in voller Blüte zu sehen (extrem stark von Bienen beflogen).

Besuch des Botanischen Gartens Jardin de Aclimatacion de La Orotava in Puerto de La Cruz. Im Garten dort arbeiten 14 Angestellte, die gärtnerischen Tätigkeiten nachgehen und 1 Techniker. Bei einer Führung hatten wir die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Für mich ergab sich die Chance, für den BG in Bonn, freundlicherweise Stecklinge von Lotus eremiticus und L. berthelotii (Fabaceae) schneiden zu dürfen!

Kiel – Costa Rica

Silke Höppner und Pia Schulz, Junggärtnerinnen aus Kiel, wollten sich mit tropischer Vegetation vertraut machen. Ihre Reise führte sie durch Costa Rica.

Einige Etappen aus ihrem Bericht:

3.Etappe: La Fortuna nach Monteverde

Nach 4 Stunden Fahrt, größtenteils entlang des ,Laguna de Arenal’ Richtung Südost erreichten wir Monteverde. Die Fahrt hierher war geprägt von hügeligem Weideland und endete in den Bergen inmitten des Nebelwaldes. Es fielen gleich die niedrigeren Temperaturen und die uns umgebenen Nebelschwaden auf. Hier sollten wir die nächsten 4 Nächte verbringen. Die Anlage war umgeben von mehren, Trails’, die wir im Laufe der nächsten Tage auch ausprobierten. Außerdem unternahmen wir eine Kaffee-/Kakao-/Zuckerrohrtour bei , San Juan’. Besonders beeindruckend war der Besuch des Nebelwaldreservates. Dort sahen wir unter anderem Baumfarne, Tilandsien und diverse Flechten und Moose

 6.Etappe: San Gerardo de Dota  nach  Turrialba

Aus den Bergen ging es nun wieder in eine hügelige Gegend Richtung Osten. Nach 3 Stunden Autofahrt vorbei an Kaffeeplantagen wurde es nun auch wieder wärmer. In der nächsten Unterkunft angekommen, erkundeten wir die Gegend rings um das Hotel. , Casa Turire’ ist an einem früheren See gelegen, welcher nun aber völlig verwildert daliegt. Auf den noch als See erkennbaren Flächen konnten wir Eichhornien entdecken, die leider zu diesem Zeitpunkt nicht in Blüte standen. Die Geräuschkulisse am Abend war wieder sehr beeindruckend und das Froschkonzert verleitete uns dazu, nach dem recht minimalistischen, aber sehr leckeren Abendessen, auf Froschsuche zu gehen. Schließlich konnten wir Rotaugenlaubfrösche finden, die durch ihr farbenfrohes Aussehen beeindrucken.

 In Costa Rica sind uns auf der einen Seite die unzähligen Nationalparks mit ihrem großen Artenreichtum aufgefallen, aber auf der anderen Seite die wirklich großen und immer größer werdenden Monokulturen insbesondere von Ananas und Bananen und dem damit einhergehenden Pestizideinsatz.

Kew Gardens - Indien

Anna-Lena Tack hat ihre Ausbildung zur Gärtnerin im Botanischen Garten in Bonn absolviert. Im Jahr 2014 hat sie ihre Weiterbildung zum Kew Diploma im Royal Botanic Garden Kew begonnen. Teil dieser Studien ist auch ein selbstorganisierter Auslandsaufenthalt, für den auch die finanziellen Mittel selbst organisiert werden müssen. Als Ziel Ihres Auslandsaufenthaltes hat sie Indien gewählt - und hier den Schwerpunkt der medizinisch verwendeten Pflanzen.

Sie hatte vor Ort einen Führer, der ihr erklärte, man müsse sich immer eine Geschichte oder Verwendung zu den Pflanzen merken – nur so könne man eine Pflanze kennenlernen und sich auch merken. Das scheint so zu sein, denn Frau Tack fängt in ihrem Bericht gleich damit an, sie Verwendungen oder Geschichten zu den Pflanzen zu notieren:

Botanical Survey of India (BSI) is a governmental institution; I had a tour through their outside area where amongst others the following plants where shown and explained:

  • Santalum album – high value as timber (tropical hardwood) and has been smuggeled a lot in the past
  • Asparagus adscendens – the oil derived from the seeds is used against skin abscises and this plant is used for biodiesel
  • Acacia catechu - chewed it is useful for teeth hygiene and used as a die for reddish walls
  • Bixa orellana – used as the red dot on women’s forehead
  • Sapindus mukorossi – used as a hair wash
  • Trachycarpus – used dried in Currys
  • Xanthoxylum – used for a good mouth hygiene, seeds are chewed and the bark is used as a toothbrush

Von der Tagestour zum Himalaya berichtet sie:

It could be clearly seen, as Amit explained to me, that there are the south facing slopes which are generally much steeper and have less vegetation due to too high temperatures. The north facing slopes on the other hand are not as steep and are much more dense populated by Quercus and Cupressus species, especially in higher altitudes much more conifers are found.  With higher altitudes and a more temperate climate, we started to see loads of Rhododendron which was amazing. Amit said this species is predominantly Rhododendron arboreum, but that there are more than 60 species found in the eastern Himalayas.

 Centre for Aromatic Plants: The Centre of Aromatic Plants (CAP) is a governmental organisation that is specialised in plants that are used for essential oils. The main objectives of this organisation are to promote conservation, cultivation, processing and quality assessment of plants that are used for essential oils, to teach this knowledge to local farmers and to develop market linkages for these farmers to secure their life. Cap is focused on ca. 13 commercial plants that are widely used in the aroma industry. On a tour through their outside area we saw plants such as Cymbopogon flexuosus (lemongrass), Pogostemon cablin (patchouli) and Melissa officinalis (lemonbalm).

 Zusammenfassend schreibt sie:

Obviously, one needs to keep in mind what a big country India is and how little two weeks are to investigate such a big topic as medicinal plants. But even in those 2 weeks, I felt I really learned about how different people’s relationships to plants are. I learned, that a lot of people in India still rely a lot on small scale horticulture, which could be seen by all the fields we found in the Himalayas and driving through the cities, as every little bit of land was used to grow crops such as for example rice. Visiting for example the ethnomedicinal garden has shown, that there is a market for medicinal plants in both a purposeful way, such as in the hospital, as well as in an ornamental way of creating designs with medicinal plants.

 

Reiseberichte 2015

Im Jahr 2015 waren wieder Gärtnerinnen und Gärtner in Sachen Gärtneraustausch unterwegs. Hier ihre Berichte:

Äthiopien - Deutschland

Fekadu Assefa arbeitet im Arboretum des Wondo Genet College of Forestry and Natural Resources, in Äthiopien. Er machte auf seiner Reise Station in Bonn, Münster und Hamburg.In den Botansichen Gärten traf er auf eine großartige Gastfreundschaft und konnte in kurzer Zeit vieles kennen lernen.

Er schreibt: In order to upgrade the status of Wondo Genet College of Forestry and Natural Resources Arboretum and Nurseries, technical and managerial skills were needed. Currently both the arboretum and nursery are not well managed, and it is necessary make some change on the basic structure of arboretum and improve its capacity so as to make it proper place for conservation, education, research and recreation. Recent improvements started related with the ARBOPRO and ARBONETH projects have been some change to the status of the arboretum and inspired for further ambitions. Our college is one of the oldest and has reputation of producing professionals in forestry and natural resources management. Hence, to keep its reputation at national and regional levels, facilities such as nursery and arboretum should cope with its expectation. The International Gardener Exchange Program was very essential to provide knowledge and skills to further enhance the management of our arboretum and nursery at Wondo Genet.

 

Tübingen - Iran

Michalel Mauser unternahm mit Kollegen eine Exkursion in den Iran um die Gattung Dionysia am Wildstandort kennenzulernen. Der Botanische Garten Tübingen kann so seine sehr besondere Sammlung dieser Gattung aus der Familie der Primulaceae erweitern.

Hamburg - Nepal, Junggärtner

Güde Nissen hat im Botanischen Garten Hamburg ihre Ausbildung zur Gärtnerin gemacht. Auf einer privaten Reise stellte sie den Kontakt zu einem Botanischen Garten in Nepal her. Dorthin reiste sie dann im Jahr 2015 mit Unterstützung durch den Gärtneraustausch.

Kiel - Namibia

David Eder ist Sukkulentengärtner im Botanischen Garten Kiel – er reiste nach Namibia und hatte mehrere Ziele:

Da in Kiel seit einigen Jahren die Cyphostemma currorii das Logo ziert und unsere 3 großen Butterbäume als Wahrzeichen dienen, war ein weiteres Ziel die Herkunft unserer Pflanzen zu recherchieren. Das zweite Teil der Reise war dann möglichst viele Pflanzen in der Natur zu beobachten um deren Lebensbedingungen besser kennenzulernen und auch eventuell neue Anreize zu bekommen für die Gestaltung von das Schaugewächshaus in Kiel.

Auf der Rückfahrt nach Windhoek war am Straßenrand etwas rotes zu sehen, das wie dunkler Kunststoff erschien. Nach genauerer Betrachtung war es aber Hoodia gordonii in voller Blüte. Ein passender Abschluss einer faszinierenden Exkursion durch das Pflanzenreich Namibias.

Tübingen - Teneriffa

Im Botanischen Garten Tübingen soll Oliver König die Kanaren-Abteilung des Gartens mit umgestalten. Da sind Einblicke vor Ort sehr hilfreich. Zusammen mit Kollegen, die ihn privat begleiteten sammelten sie auf allen Höhenmetern botanische Erfahrungen und Fotos.

Aus dem Bericht: Das Anaga-Gebirge ist zwar mit knapp über 1000m nicht sonderlich hoch, beeindruckt aber, neben der Flora, an manchen Stellen durch den beidseitigen Blick zum Meer.

Am Ausgangspunkt unserer Wanderung führte ein kleiner Pfad in den Lorbeerwald. Gleich sahen wir sehr schöne Moospolster auf den Bäumen, in denen Davallia canariensis und Monanthes anagensis (dort endemisch, wie der Name verrät) epiphytisch wuchsen.Auch Erica arborea ist hier sehr prägend, und im Unterholz der verschiedenen Lauraceen wachsen überall Farne (u.a. Diplazium caudatum

Auf dem Weg zum botanischen Garten von Puerto de la Cruz hielten wir bei Matanza in einer kleinen Wohnsiedlung. Zwischen den Häusern führte ein kleiner Weg bergab, der eher wie ein Privatweg aussah. Dank Herrn Reibold`s Beschreibung trauten wir uns dennoch Diesen einzuschlagen, um die Pflanzengemeinschaften der Nordküste kennenzulernen.

Tatsächlich war die Vegetation an dieser Stelle fast nur mit Kanarenendemiten vertreten, und nicht , wie andernorts, mit zahlreichen Opuntien und Agaven durchmengt. Sonchus spec., Schizogyne sericea und zahlreiche Euphorbia canariensis säumten den Weg zur Küste runter, die stellenweise sehr steil abfiel, aber trotzdem noch bewachsen war.

Von La Laguna führt die Straße durch die Kiefernwaldzone in die Canadas. Unterwegs mussten wir unzählige Male anhalten, um die sich ständig verändernde Vegetation fotografisch festzuhalten. Den von Nebel umgebenen Kiefernwald, Lavahänge voller Greenovia und über den Wolken die Teide-Ginster Büsche.

Wanderung von Vilaflor (1420m) zur Paisaje Lunar (ca.1900m): Auch diese Wanderung zog sich zeitlich länger hin als angegeben (Für Pflanzenliebhaber sollten Extrazeiten berücksichtigt werden!). Hier sahen wir tatsächlich die ersten Zistrosen (Cistaceae), die als Unterwuchs der verschiedensten Formen von Pinus canariensis anzutreffen waren.

Die Reise war sehr beeindruckend! Die verschiedenen Vegetationszonen von 0m bis über 2000m zu bewandern war mehr als lehrreich. Die Kanarenabteilung des botanischen Gartens Tübingen kann nun getrost ihrem Umbau entgegen blicken.

 

Dresden - Japan, Junggärtner

Christina Schwerdtner ist Auszubildende im Botanischen Garten Dresden. Sie spricht Japanisch und wollte gärtnern auf Japanisch lernen.

In den drei Wochen ihres Aufenthalts besuchte sie die Städte Tokyo, Nikko und Tsukuba.

Stuttgart - Oxford, Junggärtner

Markus Finner ist von Stuttgart, wo er in der Wilhelma seine Ausbildung absolviert nach Oxford gereist:

„University of Oxford Botanic Garden, ein kleiner aber fantastischer Garten voller Überraschungen und Pflanzen die man auf den ersten Blick gar nicht erwarten würde. Gießkannen im Gallonenmaß, torffreie Kompostsubstrat, unglaubliche Geräte und Werkzeuge für Rasen im Schachbrettmuster und perfekte Rasenkanten, riesige Staudenwälle und das alles vor der gigantischen Stadtkulisse Oxfords.

Ich kann unglaublich viel Neues lernen (weil es viele Wege für ein ähnliches Ziel gibt), sei es beim Gießen, Pflanzen oder Schaueinrichten. Schon bald gehörte es zu meinen Aufgaben eine Hälfte der Schauhäuser zu Pflegen und auch sonst im normalen Betrieb mitzuarbeiten, z.B. beim Ausputzen der Seerosen, Pflanzen der vielen Frühblüherzwiebeln oder Rückschnitt in den Häusern, begleitet von einem fantastischen Gärtnerteam, stets bereit meine Wissbegier über die How-we-do-it-on-the-isle- Arbeitsweise zu stillen.

An den Wochenenden kann ich die wunderbaren großen Landschaftsgärten der Herrschaftshäuser und die kleinen, traumhaften Dörfer mit ihren cottage gardens Mittelenglands erleben und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Am liebsten möchte ich über jeden Zaun springen um in diesen kleinen Traumwelten etwas länger bleiben zu können….“

 

 

 

 

Reiseberichte 2014

Urwaldriese

Im Jahr 2014 waren wieder Gärtner unterwegs:

 

Potsdam - Medellín

Zwei Gärtner aus dem Botanischen Garten Potsdam reisten, nach einiger Vorbereitungszeit und einem Sprachkurs, nach Kolumbien.

 

Hier der Bericht als pdf Download

Bericht_2014_Potsdam_Kolumbien.pdf (1,3 MiB)

Bukarest - Hamburg

Der im Jahr 2013 begonnene Austausch mit dem Botanischen Garten Bukarest wurde mit dem Gegenbesuch von Nagodà Eugenia und Comànescu Petronela aus Bukarest fortgesetzt. Zwei Wochen waren die beiden Gärtnerinnen im Sommer in Hamburg.

 

Hamburg - Belo Horizonte

Der Botanische Sondergarten in Hamburg Wandsbek hat seinen erfolgreichen Austausch mit dem Garten in Belo Horizonte, Brasilien weiter geführt. Der Austausch besteht seit dem Jahr 2006 und hat in beiden Partnergärten „Spuren“ hinterlassen.

 

Leon - München, München - Leon

Der Botanische Garten München baut einen Gärtneraustausch mit dem Botanischen Garten in Leon, Nicaragua, auf. Ein Gärtner, Raul Valle Moyorga aus Leon war für drei Monate im Botanischen Garten München. Eine Gärtnerin aus München wird noch für einige Wochen nach Leon reisen.

Raul hat, neben seinem Bericht, auch eine Fotoanleitung für Gärtnerische Arbeiten angefertigt, der ohne Worte funktioniert.

Aus seinem spanischen Bericht haben wir eine deutsche Zusammenfassung angefertigt.

 

Reiseberichte

Im Jahr 2013 haben wieder sehr unterschiedliche und spannende Reisen im Rahmen des Gärtneraustausches statt gefunden.

 

Pflanzabstände in Chile sind anders

Birgit Höde aus dem Botanischen Garten Dresden war mit dem Gärtneraustausch in Talca, Chile. Damit setzte sie den Austausch zwischen diesen beiden Botanischen Gärten fort, der im Jahr 2008 begonnen wurde.

Von Puyaa in Blüte, Füßen im Pazific und viel größeren Pflanzabständen bei Sommerblumen als zu hause berichtet die Gärtnerin.

Diese Reise wurde durch eine Zuwendung der Zeit Stiftung an den Gärtneraustausch ermöglicht. Vielen Dank!

Hier der Bericht als pdf download

Bericht_2013_ChileTalca_Hoede.pdf (205,9 KiB)

Kiel -Vietnam

Urwaldriese

Kieler Gärtnerinnen und Gärtner in Vietnam, Reise im Januar 2013

Sonja Tobin , Heike Scholz, Georg Menke von Assel und Dieter Maaßen, Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Kiel, Warmhausrevier bzw. Farnhaus – Insektivorenrevier

Aus ihrem Reisebericht:

Obwohl wir alle unser Reiseprogramm, Reiseführer und sonstige Reiseliteratur zum Thema „Vietnam“ studiert hatten, mussten wir zum Beginn unserer Reise zugeben, dass wir nicht wirklich wussten was uns erwartet.

Am Nachmittag des 5.Januar flogen wir von Frankfurt direkt nach Saigon .Dort landeten wir nach 11 Stunden ... als wir das Flugzeug verließen, schlug uns heiße, feuchte Tropenluft entgegen. Da waren wir also! (...) Heute fuhren wir tief in den Cuc Phuong Nationalpark hinein um uns auf eine mehrstündige Wanderung durch den subtropischen Regenwald zu begeben. Im Vergleich zu Cat Tien Nationalpark im Süden, gab es hier nicht so viele Urwaldriesen, dafür war die Vegetation üppiger und dichter, da es hier im Norden feuchter ist. Die Wanderung war sehr stimmungsvoll und hat uns nachhaltig beeindruckt.

Hier der Bericht als pdf download

bericht_2013_Kiel_Vietnam.pdf (985,2 KiB)

Hamburg - Bukarest

Jäten im Gemüsebeet

Zwei Gärtnerinnen und ein Auszubildener aus dem Botanischen Garten Hamburg reisten nach Bukarest, der dortige Botanische Garten hatte sie eingeladen.

Aus ihrem Bericht: "Die Anlage des Bot. Gartens Bukarest  sieht aus wie ein schöner, leicht wildbelassener Park mit sehr stattlichen, alten Bäumen .Wir sahen riesige Sumpfzypressen, um deren Stämme sich 3 erwachsene Personen mit ausgestreckten Armen stellen mussten, um diese zu umfassen.(...) Toll sahen auch schon die Tomatenpflanzen aus, ohne jeglichen Schutz gegen die Witterung verfärbten sich  die ersten schon  leicht orange. Traumhafte Zustände! (...) Wir haben Freundschaften geschlossen und schweren Herzens Abschied genommen, als die 12 Tage um waren. Wir haben vieles für unseren Arbeitsalltag dazugelernt. Dadurch kann ich die Gegebenheiten im Bot. Garten Hamburg mit anderen Augen betrachten, was äußerst wertvoll für meine gärtnerische Zukunft im Bot. Garten ist."

.

Hier der Bericht von Lydia

bericht_2013_HH_Bukarest_LT.pdf (23,8 KiB)

Gegenbesuch aus Edinburgh in Dresden

Im Jahr 2012 war Dirk Fietsch im Botanischen Garten in Edinburg zu Gast. Der Gegenbesuch in Dresden fand im Mai 2013 statt - eine der arbeitsreichsten Zeiten im Garten. Pat Clifford vergleich in seinem Bericht die Gärten, und berichtet begeistert. "Pest-control" ist ein wichtiges Thema. Dazu berichet Pat: It won’t be easy though as in my experience many people have a very false idea of how tropical plants look in the wild i.e. perfect. Fortunately both the public display houses I take care of in Edinburgh have large ponds containing lots of fish which rules out the use of pesticides, so I only use bio-control and I’m sure that Dirk and I learned some valuable tips from each other over the course of the exchange. One of the more novel bio-controls is the use of Asian Dwarf Quail, which undoubtedly must reduce the cockroach numbers significantly; I fell in love with them and really want some in Edinburgh

Hier der englische Bericht von Pat Clifford

Bericht_2013_Edinburgh_DD_PC.pdf (512,3 KiB)

Von Bonn nach England - Schneeglöckchen gucken

Schneeglöckchen gucken - das war das erklärte Ziel der Reise von Anett Krämer aus dem Botanischen Garten Bonn. Auf der (organisierten) Gartenreise hat sie viele verschieden Sorten und Arten von Schneeglöckchen innerhalb kurzer Zeit sehen können.

Von Hamburg in die Appalachen

Zwei (sehr unterschiedliche) Gärtner aus dem Hamburger Botanischen Garten machten sich auf um in den USA, in den Appalachen, ganz besondere Pflanzen zu finden. Es ist ihnen gelungen. Und sie haben eine sehr lesenswerten Erfahrungsbericht geschrieben.

Am Ende ihres Berichtes schreiben sie: Nach einem langen und zudem verspäteten Flug kam man endlich in Hamburg an. Es ging auf direktem Weg zum heimischen Botanischen Garten um die mitgebrachten Saaten dort sofort zu versorgen. Nach der Arbeit ist vor der Arbeit und so konnte man Frederic und Fabian nicht ausgeruht nennen, als sie am nächsten Tag mit Jetlag-Schädel die Trillium-Saat reinigten. Es sollte 4 Tage dauern, bis alle Arten endlich in ihre Töpfe gebettet waren. Überglücklich über die Reiseeindrücke wird nun jeden Tag auf weitere Keimung geachtet und jeder Topf in liebevoller Kleinstarbeit von Unkraut befreit.

Von Gletschern zu Palmen

reisten Michael Neumann und Anne Schulz aus dem Botanischen Garten Bonn. Ihre Reise wurde vom Botanischen Garten Zürich aus organisiert und führte durch die Schweiz.

Von München ins Arnold Arboretum, Boston

Die genauen Tätigkeiten unserer beiden Gärtner sind in den beigefügten bebilderten Berichten aufgelistet.
Wie in den Berichten von Herrn Stadlmayer und Frau Domel ausgeführt, war die Mitarbeit im Arnold Arboretum für beide eine sehr bereichernde Erfahrung. Ohne Zweifel wird der Münchner Garten vom erweiterten „Erfahrungshorizont“ unserer Gärtner profitieren – insbesondere als das Arnold Arboretum für seine Arboretum bekannt ist und Herr Stadlmayer für unser Arboretum verantwortlich ist.

Von Shanghai nach Hamburg

Zwei Gärtnerinnen aus dem Botanischen Garten Shanghai waren im September im Hamburger Botanischen Garten zu Gast. Mit viel Engagement haben Jana Ni und Bao Ruijie täglich ihr Deutsch verbessert. Im Bromelienhaus haben sie viele praktische Erfahrungen gesammelt.

Hier ein Artikel über die beiden im Elbe Wochenblatt